SBFB kurz und bündig

Messbare Leitplanken für die zivile Flugplatznutzung!

Auf den SBFB ist Verlass. Er engagiert sich für:

  • Ihren Wohn- und Lebensraum
  • ein Betriebsreglement mit messbaren Leitplanken
  • die Erhaltung der Immobilien-Wertsubstanz
  • die Erhaltung des Steuersubstrates.

Wer ist der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs, SBFB?

Der SBFB ist ein Verein gemäss Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und wurde am 5. November 1997 in Stans als Nachfolgeorganisation des damaligen Komitees „Kein Ausbau zum Zivilflugplatz Buochs“ gegründet. Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Der Verein zählt rund 500 Mitglieder und Gönner.

Dem Vereinsvorstand gehören fünf Personen an; davon sind vier parteilos. Ferner stellen zwei Personen dem Vorstand ihre Dienste mit beratender Stimme zur Verfügung. Der erweiterte Vorstand umfasst somit sieben Mitglieder. Der Verein wird im Co-Präsidium geführt. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei Revisoren.

Der SBFB ist eine Sektion des SSF Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen, 8055 Zürich (www.flugemissionen.ch).

Der Zweckartikel der SBFB-Statuten

«Der Verein setzt sich für den Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor schädlichen und lästigen Emissionen vor allem des erweiterten zivilen, allenfalls auch eines erweiterten militärischen Flugbetriebes im Raum Nidwalden und Umgebung ein. Er kämpft gegen die Entstehung eines Regionalflugplatzes Zentralschweiz»

Fluglärm über die Kantonsgrenzen hinaus

Von einer erweiterten zivilen Nutzung sind nicht nur die Anwohner der Anrainergemeinden des Flugplatzes Buochs betroffen. Die Lärmemissionen erstrecken sich weit über die Kantonsgrenzen. Die Eigendynamik des Luftverkehrs der letzten Jahrzehnte macht messbare Leitplanken unumgänglich. Setzen wir diese rechtzeitig! Im Einklang der Wirtschaft und der Anwohnerschaft, ausgewogen. Arbeitsplätze sind dadurch nicht gefährdet.

Leitplanken für ein neues Betriebsreglement

Der SBFB verlangt für das Betriebsreglement einer erweiterten zivilen Nutzung des Flugplatzes Buochs mess- und damit leicht überprüfbare Leitplanken. Es sind dies unter anderem:

  • Montag bis Freitag: Einhaltung der während Jahrzehnten üblichen militärischen Flugbetriebszeiten mit Mittagspause
  • keine zusätzlichen Flugbewegungen durch neue zivile Nutzer an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
  • Festsetzung der vom „Komitee pro Flugplatz Buochs-Ennetbürgen“ bisher propagierten „massvollen“ 8’000 zivilen Flugbewegungen pro Jahr für bisherige und neue Nutzer zusammen. Flugbewegungskontingente kennt man übrigens bereits auf verschiedenen Flugplätzen. Die Gemeinde Bönigen fordert bezüglich der geplanten zivilen Nutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Interlaken ebenfalls eine Flugbewegungsbeschränkung.
  • Im Hinblick auf eine allfällig notwendige Aktivierung der militärischen „Sleepingbase“ Buochs Berücksichtigung von insgesamt 4’000 militärischen Flugbewegungen pro Jahr, davon 2’200 Flugbewegungen für militärische Jets (Tiger, etc.) im Richtplan des Kantons Nidwalden.
  • Terrestrische Nutzung: Einteilung der Veranstaltungen aufgrund ihrer Immissionen in A-, B-, C- und D-Anlässe. Begrenzung der in der Periode April – September jährlich stattfindenden Anzahl Veranstaltungen. Restriktive Handhabung der Bewilligung von Flugshows, Motorrad- und Autorennen.