28.10.2009 / Salamitaktik

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre benötigte die Pilatus 4’300, im Rekordjahr 2004 deren 6’217.

Nach der Einsprachewelle zum Flugplatzdossier 2008 hat die Airport Buochs AG (ABAG) die Baugesuche Umzäunung und Kontrollturm zur Überarbeitung und Neuauflage zurückgezogen. Pikant: diese Vorhaben sollen nun vom übrigen Genehmigungsverfahren losgelöst werden! Seit 22.10.09 läuft die Auflage für den Bau eines Betankungsplatzes.

Der SBFB lehnt das Vorgehen der ABAG und des Regierungsrates ab. Denn mit der Abspaltung des Zauns und Towers aus dem übrigen Genehmigungsverfahren (auch Abkopplung aus dem Umweltverträglichkeitsbericht!) und dem Fehlen der Baugesuche Rückbau 2. Piste und Flugplatzerschliessung ist keine Gesamtbeurteilung der Auswirkungen in den Bereichen Mensch und Umwelt, Grundeigentümerverhältnisse, Landrealersatz, etc. möglich. Sachzwänge sind programmiert!

Mit guten Gründen wurden im Januar 2008 die Vorhaben Zaun und Kontrollturm von der ABAG und dem Regierungsrat als Bestandteil des Dossiers der Allgemeinheit präsentiert. Mit dem neuesten Vorgehen machen sie sich nach dem damaligen Auflagedebakel noch unglaubwürdiger.

Der SBFB fordert daher: Alle Vorhaben gleichzeitig und mit voller Transparenz auf den Tisch und demzufolge eine Behandlung aller Vorhaben durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einem einzigen Genehmigungsverfahren!

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