21.05.2013 / Flugplatz – Dringliches Postulat Amstutz

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Der SBFB fordert seit langem, dass der mit rund 1‘300‘000 m2 massiv überdimensionierte Perimeter und damit die Fläche des Flugfelds Buochs zu verkleinern ist. Denn der Kostentreiber Nr. 1 jedes Flugfelds sind dessen Grösse und die Infrastruktur (Pisten, Rollwege, Entwässerungssystem, Abstellplätze, Gebäude, etc.). Dass es für die Privat- und Hobbyfliegerei auch sehr gut mit weniger geht, sei am Beispiel der Fläche des Flugfelds Beromünster-Neudorf mit nur 136‘950 m2 belegt. Somit Faktor rund 10 zu 1.

Im 2012 wurde das berechtigte Thema von der Politik aufgenommen und die Variante “Optima“ als Gedankenanstoss eingebracht. «Auch die Regierung ist davon überzeugt, dass der Perimeter zu gross ist», liess sich der Vorsitzende des Flugplatzausschusses, RR Hans Wicki, in der «NNZ» vom 21.7.12 wörtlich zitieren. Und das um einige 100‘000 m2. Darauf ist die Regierung zu behaften und zu verpflichten.

Nägel mit Köpfen: zur Änderung des Perimeters ist eine Revision des Objektblatts Buochs des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) notwendig. Landrat Leo Amstutz und Unterzeichnende haben deshalb ein dringliches Postulat eingereicht. Es wird verlangt, dass die Regierung eine Reduktion des Perimeters prüft und insbesondere die SIL-Revision in Bern beantragt.

Dringlichkeit ist geboten, weil …

  • der Handlungsbedarf längst ausgewiesen ist
  • Fehlplanungen umgehend zu stoppen sind
  • Notwendiges vom Luxuriösen zu trennen ist
  • schonender Umgang mit dem Boden Not tut
  • allein das SIL-Verfahren 2 – 3 Jahre dauert