12.03.2013 / Suggestiv-Fragen zum Flugplatz

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Bis zum 31.3.2013 sollen selektiv Geladene, die kürzlich am runden Tisch des Flugplatzausschusses des Regierungsrats teilnehmen durften, fünf Fragen schriftlich beantworten. Fragen, die suggestiv lenkend sind. Es fehlen für deren fundierte Beantwortung unter anderem die längst fälligen Business- und Investitionspläne. Ausserdem wurde verschwiegen, dass bald eine Revision des Luftfahrtgesetzes mit gewichtigen Auswirkungen auch auf das Flugfeld Buochs ansteht.

Die Fragen und unsere Antworten:

1. Soll der Flugplatz auch in Zukunft bestehen (maximal 20‘000 Flugbewegungen)?
Ja, als Flugfeld ohne Zulassungszwang für jedermann (10‘000 Motor-Flugbewegungen reichen für den Bedarf der Werkbetriebe vollauf)!

2. Soll der Flugplatz weiterhin zivil genutzt werden?
Ja, mit deutlich reduziertem Flugfeldperimeter von weniger als 60 Hektaren und Flugbetrieb zu den ordentlichen Büro- / Geschäftszeiten.

3. Soll der Flugplatz selbsttragend sein?
Ja, ohne staatliche Subventionen und nicht querfinanziert aus Erträgen von Spektakel-Events aller Art zulasten der Wohn- / Erholungsqualität.

4. Soll das Grundlagenpapier als Basis für das zu erarbeitende Konzept Flugplatz Nidwalden gelten?
Nein, das Papier ist mangelhaft sowie mehrere “Nummern“ zu gross. Es zielt zweifelsfrei auf einen Regionalflugplatz. Nein, danke!

5. Welche Rolle soll der Regierungsrat/Kanton in den künftigen Verhandlungen bzw. als Halter/Betreiber/Finanzierer spielen?
Es ist weder Aufgabe noch Auftrag des Kantons, als Halter (Aktionär) oder als Betreiber des zivilen Flugfelds Buochs aufzutreten und die Privat- sowie Hobbyfliegerei zu subventionieren.