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28.05.2010: notaBENE.. Es
stinkt zum Himmel
Der SBFB
anerkennt die für die
Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke
notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt
der letzten Jahre benötigte die Pilatus
4'300, im Rekordjahr 2004 deren 6'217.
Die
Kosten für Rückbau, Renaturierung
sowie für die Beseitigung der von der Luftwaffe hinterlassenen
Umweltlasten auf dem Flugplatz Buochs werden
deftig ausfallen. Das dem Bund fehlende Geld
sollen nun andere ausgeben. Die NW Regierung
springt dienstfertig eiligst in die Bresche.
Am 18. Mai 2010 gab die Regierung
an einer
Medienveranstaltung den Objektkredit zuhanden
des Landrates für den Kauf von 230'000 m2
Land auf dem Militärflugplatz Buochs zum
Preis von 2.4 Mio. CHF bekannt. Wen
wundert’s, dass der Bund durch Abwesenheit
glänzte, derweil diese Lücke durch die
Präsenz von gleich vier Regierungsräten
kaschiert wurde.
Auf
die heisse Frage der Medien, wie sich denn der Kaufpreis zusammensetze, wimmelte RR Beat Fuchs wohlweislich
ab, es gebe für alles nur einen Gesamtbetrag,
quasi eine Pauschale. Wie kommt es denn, dass
der Kauf in der Botschaft an den Landrat
exakt mit CHF 2'414'968 akribisch
genau beziffert worden ist?
Es
stinkt zum Himmel,
wie das Geschäft über die Bühne gehen
soll. Ausgerechnet diese absolut zentrale
Vorlage, welche enorme
Sachzwänge mit nicht ausgewiesenen
Folgekosten in erheblicher zweistelliger
Millionenhöhe nach sich ziehen wird,
untersteht nicht dem Referendum!
Nach
all den vergeigten Jahren
der
Starplaner samt BAZL, vorab in Sachen
Sicherheit, ist keine Eile geboten. Alles
zurück an den Absender! Das Geschäft
soll sauber ausgearbeitet und alle
Folgekosten kommuniziert werden.
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