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07.07.2009: notaBENE...
Defizit bleibt
Defizit
Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen
Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten
Jahre benötigte die Pilatus 4'300, im
Rekordjahr 2004 deren 6'217.
Am
1. Juli 09 verabschiedete der Bundesrat den Rahmen für die künftige aviatische Nutzung des Flugplatzes Buochs.
25'000 Flugbewegungen (davon 1’700
militärische) sollen jährlich möglich sein.
Eine Verdreifachung der bisher zugelassenen
8'000 Bewegungen!
Die Aviatikturbos freuen sich über
den Entscheid aus Bern. Sie werden nicht
müde, das massiv überdimensionierte Vorhaben
in den schönsten Farben und gar als
“Alleinstellungsmerkmal“ im
Standortwettbewerb darzustellen. Dass 25'000
Flugbewegungen eine Gemeinde wie
beispielsweise Ennetbürgen absehbar in ihrer
baulichen Entwicklung einschränken, wird
locker ausgeblendet.
Was
den Steuerzahlern
bisher auch nicht kommuniziert wurde:
der Flugbetrieb ist und bleibt defizitär.
Die Allgemeinheit hat auch künftig für das
Privileg von Wenigen zu zahlen.
Gemäss Berechnungen
der
Ecoptima AG, Bern, wären auf dem (Mollis
vergleichbaren) Flugplatz Buochs jährlich
65'000 Flugbewegungen nötig, um den Betrieb
des Flugplatzes aus Einnahmen von Landetaxen
und Standgebühren zu finanzieren (Quelle:
Brugger & Partner AG, Zürich, “Zukunft
Flugplatz Mollis“, 24.10.06).
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