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16.01.2008: Wie in
Bananenrepublik – Termin definitiv geplatzt!
Der Termin für eine öffentliche
Info-Veranstaltung, die von der Nidwaldner
Regierung vor Weihnachten 2007 auf Mittwoch,
23.1.2008 angekündigt wurde, ist definitiv
geplatzt! Diese Veranstaltung hätte um 19:30
Uhr in der Mehrzweckhalle Turmatt, Stans,
stattfinden sollen.
Die Blase, die sich aus Sicht des
Schutzverbandes der Bevölkerung um den
Flugplatz Buochs (SBFB) nicht nur in den
letzten Wochen und Monaten, sondern schon
seit Jahren hinter den Kulissen und von den
Bürgern sorgsam abgeschirmt aufgebaut hat,
ist nun geplatzt! “Der Krug geht zum
Brunnen, bis er bricht“. Der Termin wurde
mit Schreiben der Baudirektion vom 15.1.2008
definitiv abgesagt.
Als Begründung ist dem Schreiben wörtlich zu
entnehmen:
“Die Nidwaldner Regierung hat gemeinsam mit
der Airport Buochs AG die Absage dieser
Informationsveranstaltung beschlossen. Zum
einen ist das Mitwirkungs- und
Anhörungsverfahren in den Medien bereits
ausführlich erläutert worden, zum anderen
sind die Verhandlungen in den einzelnen
Teilprojekten (z.B. Landverkauf,
Bauprojekte) noch nicht so weit gediehen,
dass öffentlich gesicherte Informationen
verbreitet werden könnten. Sobald diese
vorliegen, plant die Regierung, die
Bevölkerung umfassend zu informieren.“.
Im Klartext:
Die Promotoren des überdimensionierten,
wahnwitzigen Projekts und der gesamten
Aviatiklobby befinden sich im totalen
Argumentationsnotstand.
Also Umstände wie in einer Bananenrepublik!
Mit der dilettantischen Vorgehensweise -
öffentliche Auflage des Mitwirkungs- und
Anhörungsverfahrens zum Betriebsreglement,
Baugesuchen, etc. - bevor die Hausaufgaben
wirklich gemacht sind, wurde das “Pferd am
Schwanz“ aufgezäumt. Das Chaos ist perfekt!
Die Verantwortung hat wohl der von der
Regierung Mitte 2007 engagierte, teuer
bezahlte ausserkantonale Flugplatzmanager,
Dr. Arnold Kappler, Luzern, zu tragen.
Er war schon im 2001 im Zusammenhang mit der
damals geplanten massiven Ausweitung des
zivilen Flugverkehrs auf dem Flugplatz Emmen
an vorderster Front in der damaligen IG
Aviatik und forcierte das dortige
Regionalflugplatzprojekt “Airport
Luzern-Emmen“.
Mit 87 % NEIN-Stimmen des Emmer Souveräns
scheiterte er damals in einer
Konsultativabstimmung kläglich mit seinem
Projekt. Nun steht er auch heute, zusammen
mit der Nidwaldner Regierung (vorab den drei
Vertretern der Flugplatz Task Force) und der
übrigen Aviatiklobby vor einem
Scherbenhaufen. Unprofessioneller geht’s
wirklich nimmer!
Das öffentliche Auflage- und
Mitwirkungsverfahren läuft trotz
dilettantischer Vorgehensweise weiter.
Jetzt gilt es zusammenfassend erst recht,
Einsprachen zu erheben. Nutzen Sie die
Gelegenheit, am besten gleich bis spätestens
am 8. Februar 2008. Mit der Wahrnehmung
dieser Frist ist man rechtlich in jedem Fall
auf der sicheren Seite.
Wie die Privaten, Umweltverbände,
Korporationen, Unternehmen, etc. können
auch die Gemeinden als öffentliche
Körperschaft das Mittel der Einsprache
ergreifen. In diesem Fall läuft auch für
sie die Einsprachefrist gegen das
Betriebsreglement und die drei Baugesuche
zusammen mit der Frist für Private,
Verbände, etc. ab.
Mit dem Abwarten, was an Einsprachen von den
BürgerInnen kommt und dann als Resultat
daraus Wochen später eine - rechtlich -
unverbindliche Stellungnahme zu diesen
Einsprachen abzugeben, ist es definitiv
nicht getan. Wacht auf, liebe
Gemeinderäte! Denn spätestens jetzt gilt es,
endlich (…) Farbe zu bekennen. Es ist eine
Minute vor 12!
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