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30.05.07:
notaBENE ...
Die Doppelmoral der
Flugplatzbetreiber
Nun ist es also
wieder so weit. Die Bevölkerung um den Flugplatz Buochs kann sich auf die 7.
Breitling Akrobatiktrainings mit tschechischen Militärjets gefasst machen. Zum
Vergnügen einiger weniger gibt es massiv mehr Lärm für ALLE, 200 Tonnen
CO2-Emissionen und erhöhte Unfall-Risiken.
Die Tragödien von Ramstein 1988, Bratislava 1999, Lwiw 2002, etc. scheinen alle
vergessen. Das nächste Drama ist nur eine Frage der Zeit. Und spätestens dann
sind wie immer alle klüger, auch die Gemeinderäte, die die Unterschreitung der
Mindestflughöhen auf 50 / 100 m über Flugplatzgrund erneut in Kauf nehmen und
dem Akrotraining zugestimmt haben.
Die Flugplatzbetreiber nannten an der März-Infoveranstaltung in Ennetbürgen das
Kind beim Namen: “der Breitling-Event spült so richtig Geld in die Kasse!“. Die
gleichen Leute wollen Flugbetrieb bis 22 Uhr und am Wochenende und fordern eine
ultimative Umzäunung der Hauptpiste. Notabene finanziert mit Steuergeldern.
Fazit: Wenn es um die eigene Sicherheit des (Freizeit-)-Flugbetriebes am Boden
geht, wird so getan, als ob es eine absolute Sicherheit gäbe; mitzahlen darf die
Allgemeinheit. Dagegen spielt die Sicherheit in der Luft aufgrund erheblicher
Akrobatik-Risiken und möglichen fatalen Folgen für die Bevölkerung eine
Nebenrolle. Hauptsache, Breitling spült einige Zehntausender in die Kasse der
Airport Buochs AG.
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