24.04.07:
notaBENE … Zeit zum Umdenken!
Die Aviatiklobby hat mit
der geplanten Ausweitung auf jährlich 25'000 Flugbewegungen und Zeiten von 07
bis 22 Uhr samt Wochenendbetrieb jegliche Bodenhaftung verloren. Bis heute blieb
eine Antwort aus, wie viel Luftfahrt die Region denn tatsächlich braucht. Und
noch weniger wurde je über die ganzheitlichen finanziellen Dimensionen, die auf
die Steuerzahler zukommen dürften, informiert. Höchste Zeit also, der
Allgemeinheit reinen Wein einzuschenken.
20 Mio. Fr. Investitionen
Was angedacht ist, hat gemäss Schätzung des SBFB Gesamtinvestitionen von rund 20
Mio. Franken zur Folge, ohne Kosten nach dem nächsten Hochwasser. Nachdem der
Bund überzählige Immobilien (Pisten, Rollwege, etc.) im befestigten Zustand zu
verkaufen pflegt, belaufen sich allein die Rückbaukosten, die beim Käufer
anfallen, auf einen zweistelligen Mio.-Betrag.
LösungsvorschlagDie
Situation legt den Schluss nahe,
die bisherige Planung umgehend auf das volkswirtschaftlich relevante Mass
zuzuschneiden. Konkret auf den Bedarf bestehender Aviatik-Unternehmen (Pilatus,
RUAG etc.): Montag – Freitag, 08 - 12 und 13.30 - 17/18 Uhr. So sollte die
Sicherheit am Boden für die 6'000 - 8'000 Flugbewegungen mit personellen Mitteln
erreicht werden können. Teure Umzäunungen und Umparzellierungen der Landwirte
könnten umgangen werden und Realersatz für Land wäre - so überhaupt - nur noch
geringfügig nötig.
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