25.03.2010 / NEIN der Korporation Stans zu einer neuen Erschliessungsstrasse

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Eine neue Strasse ab dem Kreisel Allmend, Stans, in Richtung Flugplatz lehnen die Stanser Genossen zum heutigen Zeitpunkt klar ab.
Seit dem Jahre 2004 steht in Verbindung mit der industriellen Entwicklung im Raume Flugplatz und Fadenbrücke in Buochs eine neue Erschliessungsstrasse ab der Kreuzstrasse im Raume.

«Von Beginn weg hat sich der Genossenrat gegen eine solche Strasse geäussert, was aber bei den Initianten nie wirklich ernst genommen wurde», erklärte Genossenvogt Klaus Kayser.

Im Dezember 2009 wurde in Verbindung mit der neuen Raumordnung und der Schaffung der Zone unter dem Titel «Arbeitsgebiet von kantonaler Bedeutung» dieses Strassenprojekt ab dem Kreisel Allmend erneut aktualisiert.

Der Genossenrat wehrt sich zum heutigen Zeitpunkt gegen diese neue Strasse, nachdem es auch möglich ist, das Gebiet Fadenbrücke mit den Hallen 2 und 3 von der Kantonsstrasse her über die Engelbergeraa zu erschliessen.

Der Genossenrat ist der Meinung, dass ein in sich geschlossenes landwirtschaftliches Gebiet nicht mit einer Strasse durchschnitten werden darf. «Eine solche Strasse und dazu noch durch ein Arbeitsgebiet von kantonaler Bedeutung, wie es gegen den Willen der Genossenkorporation Stans festgeschrieben wurde, ruft automatisch nach Überbauung», so Klaus Kayser weiter.

In einer Konsultativ-Abstimmung unterstützte die Versammlung einstimmig die Haltung des Genossenrates.