27.06.2005 / Ein toter Pilot und eine schwer verletzte Drittperson sind genug

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Der sehr tragische Absturz vom 13.1.2005 mit fliegerisch unbeteiligter Drittperson auf dem Flugplatz Buochs anlässlich einer höchst riskanten Akrobatiknummer von zwei PC-21 scheinen das BAZL und verschiedene Nidwaldner Bewilligungsgremien wenig beeindruckt zu haben. Noch liegt nicht einmal der Abschlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BfU) vor, und bereits schreitet man in Nidwalden zur Tagesordnung. An Geringschätzung der Betroffenen und ihrer Angehörigen ist dies kaum zu überbieten.

Unter dem Deckmantel einer internationalen Händlerveranstaltung findet in Buochs erneut ein mehrtägiges Training der Breitling Akrobatik Crew statt. Und wiederum mit Sonderbewilligung des BAZL zur Unterschreitung der Mindestflughöhen direkt über dem Flugplatz wie schon im letzten Jahr. Das BAZL weigerte sich, dem SBFB eine Kopie der diesjährigen Spezialbewilligung zuzustellen. Mit höchst fragwürdiger Begründung.

Medienmitteilung vom 27.06.2005