18.02.2005 / SBFB fordert die Behebung von Sicherheitsdefiziten

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Aufgrund verschiedener Entwicklungen auf und über dem Flugplatz sowie entsprechenden Reaktionen von Anwohnern war es für den Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs absehbar, dass es früher oder später zu folgenschweren Unfällen kommen musste. Deshalb intervenierte der Schutzverband bereits verschiedentlich mit Vehemenz bei der obersten Luftfahrtaufsichtsbehörde. Mit Nachdruck fordert der SBFB jetzt vom BAZL erneut im Interesse der öffentlichen Sicherheit den schnellen Erlass mehrerer Auflagen für den Flugplatz Buochs, bevor der dritte Super-Gau innert Kürze Tatsache ist. Gefordert werden unter anderem:

  1. ein grundsätzliches Verbot von Akrobatikflügen im gleichzeitigen Flugverband von zwei oder mehreren Maschinen (Trainings der Kunstflugstaffel der Patrouille Suisse eingeschlossen)
  2. ein grundsätzliches Verbot für jegliche private Akrobenützer mit der einzigen Ausnahme der Pilatus Flugzeugwerke AG unter Einhaltung der Mindestflughöhe von 500 m über Grund, direkt über dem Flugplatz.

Medienmitteilung vom 18.02.2005