30.10.2012 / Eine weitere Blase geplatzt. Dicke Post!

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Im Flugplatzdossier Buochs zeichnete sich aus Sicht des Schutzverbandes mit langjährigen, sehr vertieften Dossier-Kenntnissen längst nicht nur ein Platzregen, sondern ein heftiges Gewitter mit Donnerschlag und Flurschaden ab.

Vom regierungsrätlichen Flugplatzausschuss wurden zu lange deutliche Zeichen der Verärgerung von verschiedenster Seite ignoriert. Zu lange wurde verschwiegen und unter Verschluss gehalten, unterdrückt, gedrängt und verdrängt, taktiert, separiert, ausgegrenzt, selektiv kommuniziert, vertraulich klassiert, beschwichtigt sowie klein- und schöngeredet. Und völlig einseitig nur aviatische Interessen vertreten. Man braucht sich keineswegs zu wundern, dass der Haussegen jetzt auch bei den Korporationen schief hängt.

Heute zeigt sich, dass dem Landrat und der Öffentlichkeit etwas vorgegaukelt wurde und immer noch wird, was illusorisch und gar nicht umsetzbar ist. Am 9.6.2010 liess sich die Regierung ermächtigen, Teilflächen des Militärflugplatzes Buochs vom Bund zurückzukaufen.
Dabei verschwieg die Regierung dem Landrat Entscheidendes. Konkret: dass ihr seit 2007 (!) von der Bundesverwaltung ein Schreiben vorliegt, wonach die Korporationen ein VORKAUFSRECHT an diesen Flächen haben.

Kein einziges Mal wurde dieses Vorkaufsrecht im Bericht der Exekutive vom 11.5.2010 zu den drei Objektkrediten erwähnt.

Fazit: Damit wurde die Bildung des politischen Willens bezüglich 1. Kauf der Flächen, 2. aviatische Infrastrukturvorhaben des Kantons und 3. die Projektbegleitung verfälscht. Die damaligen Beschlüsse sind daher als nichtig zu qualifizieren!