14.07.2009 / Deal or No Deal

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre benötigte die Pilatus 4’300, im Rekordjahr 2004 deren 6’217.

Der Bund pflegt überzählige Pisten und Rollwege auf Militärflugplätzen im heutigen, befestigten Zustand zu verkaufen. Vorzugsweise zum Preis von Landwirtschaftsland. Wer steigt auf die “Wundertüte“ mit Altlasten ein?

Im Bericht der «NNZ» vom 3.7.2009 skizzierte Landammann B. Fuchs das «Ei des Kolumbus». Demnach soll der Kanton auf dem Flugplatz Buochs die Hallen 2 und 3 samt Umgelände und die nicht mehr benötigten Pisten und Rollwege übernehmen. Diese Bereiche sollen dann den Korporationen veräussert werden.

Mit dem erzielten Mehrwert (…) bei einer Einzonung in eine Gewerbe- und Industriezone müssten die Korporationen die Pisten und Rollwege renaturieren.

Die Nidwaldner Korporationen bieten bereits 100’000 m2 eingezontes Land an, doch die Nachfrage harzt. Eine weitere Einzonung auf Vorrat macht kaum Sinn.

Selbst wenn der Bund bereit wäre, befestigte Pisten und Rollwege zu Fr. 1.– pro m2 zu verkaufen, blieben den Korporationen deftige Renaturierungskosten. Voraussichtlich im Minimum Fr. 125.– pro m2. Die Verwertbarkeit mit angedachtem “Mehrwert“ ist höchst fraglich. Hände weg! No Deal!

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