19.11.2013 / Nachlese zum REVITA Regierungsentscheid

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Der Militärflugplatz Buochs ist gemäss verbindlichem Sachplan Militär (SPM), Objektblatt Buochs, eine Sleeping Base ➨ «grundsätzlich keine militäraviatische Nutzung in normaler Lage … nur noch im Eventualfall, das heisst in einem Krisenfall in der ausserordentlichen Lage» (SPM 07.31, Militärflugplatz Buochs, Juli 2009). Gespannt durfte man daher sein, wie sich die Nidwaldner Regierung zur Absicht der Luftwaffe, vom 12. – 16. Mai 2014 eine militärische Übung unter dem sinnigen Namen «REVITA 14» mit Kampfjets durchzuführen, stellen würde. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil auf der Sleeping Base Buochs in den letzten Jahren regelmässig den in Dijon (F) stationierten Militärjets der Uhrenfirma Breitling hofiert und der rote Teppich für höchst riskante, ohrenbetäubende private Akrobatik-Shows ausgelegt wurde. Der Medienmitteilung vom 13. November der NW Regierung mit Zustimmung zur Revitalisierungsübung 14 ist unter anderem zu entnehmen: «Es ist festzuhalten, dass die Luftwaffe entscheidet, ob und in welchem Umfang der Flugplatz für Übungen benutzt werden wird.». Ist die Festsetzung im raumplanungsrelevanten Sachplan Militär gerade noch so viel wert? Der Justiz- und Sicherheitsdirektor gab vor laufender Kamera noch einen drauf, «die Regierung habe kein Veto-Recht». Doch, hat sie. Die Lokalzeitung zitierte nämlich tags darauf den Kommunikationschef der Luftwaffe: «Hätte die Regierung vehement gesagt, die Übung komme für sie nicht in Frage, hätten wir sie nicht durchgeführt.»

18.09.2013 / Inhalt des SBFB-Flugblatts basiert auf belegbaren Grundlagen

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Im Zusammenhang mit dem Flugblatt verwahrt sich der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs (SBFB) in aller Entschiedenheit der Bezichtigung der Unwahrheit und gezielten Falschinformation (Medienmitteilung des Nidwaldner Regierungsrats und der Fluglobby). Der Schutzverband hält an den Fakten und seiner Einschätzung / Beurteilung des aviatischen Umfeldes fest. Der Inhalt des Flugblatts basiert unter anderem auf folgenden handfesten Grundlagen: 1. Angedachte neue Flugplatz- und Abstellflächen-Konzeption der Bächtold & Moor AG, Ingenieure, Bern (Auftrag Nr. 10‘364, Plan-Nr. 01 vom 11.5.2012) 2. «Standorte für die General und Business Aviation: Alternativen zum Flughafen Zürich» «Künftige Eignung der vorhandenen Flugplätze» Schlussbericht der beauftragten Unternehmen (Ecoplan, Bächtold & Moor AG sowie aviena GmbH) vom 17. Januar 2013 zuhanden des Bundesamts für Zivilluftfahrt BAZL 3. Grundlagenpapier Flugplatz Buochs des NW Regierungsrats vom Herbst 2011, erstellt durch Ecoptima AG, Bern 4. Vorbereitung Teilrevision 2 des Luftfahrtgesetzes (LFG) des BAZL unter verstärktem Einbezug der exklusiv geladenen aviatischen “Stakeholder“ (Anspruchsgruppen) in wichtige regulatorische Entscheide inklusive Durchführung einer faktischen Vor-Vernehmlassung (vor der offiziellen, öffentlichen Vernehmlassung), unter anderem mit der Absicht der Einführung neuer Flugplatzkategorien 5. Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), konzeptioneller Teil, Regionalflugplätze 6. Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), Objektblatt Buochs 7. Kantonaler Richtplan Nidwalden

06.09.2013 / SBFB klärt die Öffentlichkeit mit über 60‘000 Flugblättern auf

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Massive Beeinträchtigung der Wohn- und Erholungsqualität weit über die Kantonsgrenzen hinaus – so lautet der Titel des Flugblatts des SBFB, das in einer Auflage von über 60‘000 Exemplaren Ende August in der erweiterten Region Vierwaldstättersee zur Information und Aufklärung der Öffentlichkeit gestreut wurde. Ganzes Flugblatt lesen (pdf) Der Flyer enthält Tatsachen, unter anderem zu den Vorhaben auf dem zivilen Flugfeld Buochs und was dies alles letztlich bedeutet, nämlich eine (zeitlich und infrastrukturell) schleichende Entwicklung hin zum Regionalflugplatz Zentralschweiz mit all den bekannten Auswirkungen anderer vergleichbarer Anlagen. Der SBFB sagt daher NEIN zu einer Anlage im Status Regionalflugplatz Zentralschweiz, egal ob in Buochs oder in Emmen. Es besteht die latente Gefahr, dass finanzielle Sachzwänge, die mit dem überdimensionierten Ausbauvorhaben einhergehen, die vorerwähnte schleichende Entwicklung erheblich begünstigen. Regierungen kommen und gehen. An die Versprechungen (“kein Regionalflugplatz“), die Regierungsvertreter einmal abgegeben haben, erinnern sich ihre Nachfolger dereinst nicht mehr. Unter anderem ist der Neubau von Flugzeugabstellflächen für zwei Grosskabinenjets mit einer Flügelspannweite bis 29 m wie des Typs Boeing 737/500 vorgesehen, die Platz bieten bis zu 120 Passagieren. Jedoch keineswegs etwa, weil es auf einem einfachen zivilen Flugfeld wie Buochs Vorschriften gäbe, ganz grundsätzlich Abstellflächen für so grosse Jets schaffen zu müssen. Erst das Angebot schafft bekanntlich die Nachfrage. Ganz offensichtlich auch auf das in Buochs anvisierte Angebot für Grosskabinenjets der ICAO-Kategorie C. Erst ein solches Angebot setzt entsprechende Abstellflächen voraus. Als Beleg und Beweis für die Vorhaben hat der SBFB auf der Webseite die angedachte neue Flugplatz- und Abstellflächen-Konzeption Buochs aufgeschaltet. Die angedachte neue Flugplatz- und Abstellflächen-Konzeption […]

21.05.2013 / Flugplatz – Dringliches Postulat Amstutz

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Der SBFB fordert seit langem, dass der mit rund 1‘300‘000 m2 massiv überdimensionierte Perimeter und damit die Fläche des Flugfelds Buochs zu verkleinern ist. Denn der Kostentreiber Nr. 1 jedes Flugfelds sind dessen Grösse und die Infrastruktur (Pisten, Rollwege, Entwässerungssystem, Abstellplätze, Gebäude, etc.). Dass es für die Privat- und Hobbyfliegerei auch sehr gut mit weniger geht, sei am Beispiel der Fläche des Flugfelds Beromünster-Neudorf mit nur 136‘950 m2 belegt. Somit Faktor rund 10 zu 1. Im 2012 wurde das berechtigte Thema von der Politik aufgenommen und die Variante “Optima“ als Gedankenanstoss eingebracht. «Auch die Regierung ist davon überzeugt, dass der Perimeter zu gross ist», liess sich der Vorsitzende des Flugplatzausschusses, RR Hans Wicki, in der «NNZ» vom 21.7.12 wörtlich zitieren. Und das um einige 100‘000 m2. Darauf ist die Regierung zu behaften und zu verpflichten. Nägel mit Köpfen: zur Änderung des Perimeters ist eine Revision des Objektblatts Buochs des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) notwendig. Landrat Leo Amstutz und Unterzeichnende haben deshalb ein dringliches Postulat eingereicht. Es wird verlangt, dass die Regierung eine Reduktion des Perimeters prüft und insbesondere die SIL-Revision in Bern beantragt. Dringlichkeit ist geboten, weil … der Handlungsbedarf längst ausgewiesen ist Fehlplanungen umgehend zu stoppen sind Notwendiges vom Luxuriösen zu trennen ist schonender Umgang mit dem Boden Not tut allein das SIL-Verfahren 2 – 3 Jahre dauert

12.03.2013 / Suggestiv-Fragen zum Flugplatz

Posted on Posted in 2013-news, News Ticker

Bis zum 31.3.2013 sollen selektiv Geladene, die kürzlich am runden Tisch des Flugplatzausschusses des Regierungsrats teilnehmen durften, fünf Fragen schriftlich beantworten. Fragen, die suggestiv lenkend sind. Es fehlen für deren fundierte Beantwortung unter anderem die längst fälligen Business- und Investitionspläne. Ausserdem wurde verschwiegen, dass bald eine Revision des Luftfahrtgesetzes mit gewichtigen Auswirkungen auch auf das Flugfeld Buochs ansteht. Die Fragen und unsere Antworten: 1. Soll der Flugplatz auch in Zukunft bestehen (maximal 20‘000 Flugbewegungen)? Ja, als Flugfeld ohne Zulassungszwang für jedermann (10‘000 Motor-Flugbewegungen reichen für den Bedarf der Werkbetriebe vollauf)! 2. Soll der Flugplatz weiterhin zivil genutzt werden? Ja, mit deutlich reduziertem Flugfeldperimeter von weniger als 60 Hektaren und Flugbetrieb zu den ordentlichen Büro- / Geschäftszeiten. 3. Soll der Flugplatz selbsttragend sein? Ja, ohne staatliche Subventionen und nicht querfinanziert aus Erträgen von Spektakel-Events aller Art zulasten der Wohn- / Erholungsqualität. 4. Soll das Grundlagenpapier als Basis für das zu erarbeitende Konzept Flugplatz Nidwalden gelten? Nein, das Papier ist mangelhaft sowie mehrere “Nummern“ zu gross. Es zielt zweifelsfrei auf einen Regionalflugplatz. Nein, danke! 5. Welche Rolle soll der Regierungsrat/Kanton in den künftigen Verhandlungen bzw. als Halter/Betreiber/Finanzierer spielen? Es ist weder Aufgabe noch Auftrag des Kantons, als Halter (Aktionär) oder als Betreiber des zivilen Flugfelds Buochs aufzutreten und die Privat- sowie Hobbyfliegerei zu subventionieren.