01.07.2008 / Veritable Zumutung

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Die Hobby-, Fun- und Freizeitfliegerei als Adrenalinkick für einige wenige wird auch dieses Jahr in Nidwalden gefördert. Ein Unsinn und eine Zumutung in mehrfacher Hinsicht. Einmal mehr wird Breitling die Plattform geboten, unter dem Deckmantel einer Händlerveranstaltung die Bevölkerung höchst riskanten Akrobatiktrainings und einem Höllenlärm auszusetzen. Der tschechische Militärjet Albatros L-39, den Breitling unter anderem fliegt, ist für die massivsten Immissionen verantwortlich. Innerhalb von 7 Tagen wird mit einem Ausstoss von über 200 Tonnen CO2 die vom Kanton finanziell geförderte CO2-Reduktion zur Farce. Tourismus und Bevölkerung im Berner Oberland sowie im Wallis verlangen mit Vehemenz eine Reduktion der Anzahl militärischer Jetflugbewegungen und eine generelle Jet-Flugpause während den Sommermonaten. Wen wundert’s, dass der Flugplatz Buochs im Militärdepartement für eine Übernahme von Jetflugbewegungen und als Luftwaffenstützpunkt für den Nachfolgejet des Tiger F-5 in Betracht gezogen wird. Es könnte sich als Bumerang erweisen, dass den Breitlingjets während Jahren mitten im Sommer der rote Teppich ausgelegt wurde. Werden Sie jetzt SBFB-Mitglied oder Gönner! Vielen Dank. PC-Konto 70-247275-8

19.02.2008 / Weitere Fakten, Teil 2

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Der SBFB wurde herausgefordert, Fakten zum Dossier Flugplatz zu präsentieren. Hier weitere Beispiele (Verantwortung: Airport Buochs AG und Luzerner Flugplatzmanager Dr. A. Kappler): In den öffentlich aufgelegten Plänen zum Baugesuch der Umzäunung war diese nicht einmal amtlich vermasst. Und wer sich nach den gesetzlich vorgeschriebenen Bauprofilen der Umzäunung umschaute, suchte vergeblich. Die öffentlich aufgelegten Pläne des Baugesuchs zum Tower stimmten nicht überein (…) mit dem Standort der Bauprofile. Der Umweltverträglichkeitsbericht als eine der Voraussetzungen für die Genehmigung des Betriebsreglements ist teilweise falsch, lückenhaft und in verschiedenen Bereichen nicht einmal auf Plausibilität hin überprüfbar. Zudem zeichnen die Verfasser die Verhältnisse in weiten Teilen schönfärberisch. Gerade so, dass der Bericht von der Airport Buochs AG noch annehmbar war. Im Anhang 1 zum Betriebsreglement, der “Betriebsorganisation der Airport Buochs AG“ ist der Kanton Nidwalden mit 50 % erwähnt. Der Kanton ist jedoch weder zu 50 % Flugplatz-betreiberin noch am Aktionariat der Airport Buochs AG beteiligt. Werden Sie jetzt SBFB-Mitglied oder Gönner! Vielen Dank. PC-Konto 70-247275-8

12.02.2008 / FDP ruft nach Fakten

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Die Kolumne von Alfred Bossard, Landrat FDP, Buochs, im letzten “Unterwaldner“ ruft nach Fakten, zumal er kein einziges Beispiel an “verdrehten Halbwahrheiten“ nennen konnte. Diesem Weckruf kommt der SBFB postwendend sehr gerne nach. Für heute deshalb nur soviel: Die Armasuisse Immobilien gibt sich im Baugesuch zur Umzäunung der Hauptpiste als alleinige Grundeigentümerin aus, mitunterzeichnet von der zivilen Flugplatzbetreiberin, Airport Buochs AG. Welch eine Arroganz! Die Korporationen Buochs, Ennetbürgen und Stans wurden schlicht übergangen. Das öffentlich aufgelegte Flugplatzdossier Buochs enthält weitere, sehr gravierende Mängel. Qualifikation: rechtswidrig. Der von der Regierung engagierte, teure Luzerner Flugplatzmanager Dr. Arnold Kappler hätte im Dezember 2007 das öffentliche Mitwirkungsverfahren stoppen müssen (Hausaufgaben zuerst!) oder sein Mandat zur Verfügung stellen müssen. Beides tat er nicht. Was darauf schliessen lässt, dass er das Dossier zuwenig kannte und den Überblick nicht hatte. Mit der öffentlichen Auflage im Januar wurde das «Pferd am Schwanz aufgezäumt». Weitere Fakten warten darauf, veröffentlicht zu werden. Demnächst mehr dazu. Werden Sie jetzt SBFB-Mitglied oder Gönner! Vielen Dank. PC-Konto 70-247275-8

23.01.2008 / Ihre Steuergelder …

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Die Betriebsrechnung der privaten Airport Buochs AG ist als Betreiberin des Flugplatzes seit Jahren defizitär. Das ist und bleibt so! Wäre die Anlage nicht im Status eines Militärflugplatzes, wären die Defizite noch weit grösser. Der “Götti“ Bund subventioniert indirekt über das Militärbudget die zivilaviatische Nutzung in Buochs. Der «Götti» Kanton NW subventioniert die realen Betriebsdefizite zu 50 % mit Ihren hart verdienten Steuerfranken. Bis 2004 waren es jährlich Fr. 70’000, dann Fr. 125’000 und in Kürze vorerst (…) Fr. 250’000. Das sind pro Start und Landung je Fr. 40.–, total Fr. 80.–. Die Kosten von 4 – 5 Mio. Fr. für den Bau von Zaun, Tower, und Zelthangaren kann die Airport Buochs AG auch nicht selbst finanzieren. Das Hauptelement zur Realisierung des Gesamtprojekts, der Erwerb und Rückbau der Südpiste, kommt erst später, scheibchen- und sachzwangweise mit über 10 Mio. Fr. auf den Tisch. Und das ist dann nicht einmal alles! Aufgrund des Gesetzes über die Investitionshilfe für Berggebiete (…) hat der ach so unterentwickelte Kanton NW sogar solche Gelder zur Finanzierung des überdimensionierten Flugplatz-Projekts beim Bund beantragt. In welcher Höhe zwischen 2008-2011 Darlehen und weitere Subventionen fliessen, bleibt bis im Februar (…) der Öffentlichkeit vorenthalten.

16.01.2008 / Wie in Bananenrepublik – Termin definitiv geplatzt

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Der Termin für eine öffentliche Info-Veranstaltung, die von der Nidwaldner Regierung vor Weihnachten 2007 auf Mittwoch, 23.1.2008 angekündigt wurde, ist definitiv geplatzt! Diese Veranstaltung hätte um 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Turmatt, Stans, stattfinden sollen. Die Blase, die sich aus Sicht des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs (SBFB) nicht nur in den letzten Wochen und Monaten, sondern schon seit Jahren hinter den Kulissen und von den Bürgern sorgsam abgeschirmt aufgebaut hat, ist nun geplatzt! «Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht». Der Termin wurde mit Schreiben der Baudirektion vom 15.1.2008 definitiv abgesagt. Als Begründung ist dem Schreiben wörtlich zu entnehmen: «Die Nidwaldner Regierung hat gemeinsam mit der Airport Buochs AG die Absage dieser Informationsveranstaltung beschlossen. Zum einen ist das Mitwirkungs- und Anhörungsverfahren in den Medien bereits ausführlich erläutert worden, zum anderen sind die Verhandlungen in den einzelnen Teilprojekten (z.B. Landverkauf, Bauprojekte) noch nicht so weit gediehen, dass öffentlich gesicherte Informationen verbreitet werden könnten. Sobald diese vorliegen, plant die Regierung, die Bevölkerung umfassend zu informieren.». Im Klartext: Die Promotoren des überdimensionierten, wahnwitzigen Projekts und der gesamten Aviatiklobby befinden sich im totalen Argumentationsnotstand. Also Umstände wie in einer Bananenrepublik! Mit der dilettantischen Vorgehensweise – öffentliche Auflage des Mitwirkungs- und Anhörungsverfahrens zum Betriebsreglement, Baugesuchen, etc. – bevor die Hausaufgaben wirklich gemacht sind, wurde das “Pferd am Schwanz“ aufgezäumt. Das Chaos ist perfekt! Die Verantwortung hat wohl der von der Regierung Mitte 2007 engagierte, teuer bezahlte ausserkantonale Flugplatzmanager, Dr. Arnold Kappler, Luzern, zu tragen. Er war schon im 2001 im Zusammenhang mit der damals geplanten massiven […]

16.01.2008 / Private Sammelklage

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Masslos! Vor Jahren vertröstete die Aviatiklobby, es sei nur eine “massvolle“ erweiterte aviatische Nutzung von jährlich 6’000 auf 8’000 zivile Flugbewegungen geplant. Jetzt sollen es – vorerst – jährlich 25’000 Bewegungen (+200 % / Verdreifachung) werden; alle 12 Min. Start oder Landung! Ebenso masslos die Betriebszeiten: Montag bis Freitag 07 – 22 Uhr  Sa 08 – 20 und So 10 – 20 Uhr aus wichtigen (…) Gründen ab 06 Uhr! Wer jetzt als Immobilienbesitzer, Mieter, Vermieter, etc. keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren (Beschreitung Rechtsweg) ausgeschlossen und muss sich dereinst vorhalten lassen, diese und weitere Aviatikpläne tatenlos hingenommen zu haben. Unter Federführung des SBFB laufen die Vorbereitungen für eine private Sammelklage. Zeitsparend – preiswert – verfahrensökonomisch. Für SBFB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Kostenpauschale Fr. 350.–, unabhängig davon, ob dereinst der Rechtsweg beschritten wird, und ist umgehend an den SBFB zu überweisen (Vermerk SK). Als Nichtmitglied gilt, wer am 1.1.2008 nicht eingeschrieben war. Neu-Anmeldungen bis spätestens 23.1.2008 bitte per Email an: info@sbfb.ch Überweisungen an: PC-Konto 70-247275-8 Weitere Informationen und Teilnahme Sammelklage gegen neues Betriebsreglement

15.01.2008 / Aviatiklobby im Erklärungsnotstand

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Im Erklärungsnotstand bemühte sich die Aviatiklobby am 8.1.08 einmal mehr, die geplante massive Ausweitung der Flugbewegungen – Verdreifachung der vor Jahren gemachten Versprechen – und die Verdoppelung der allgemeinen Flugbetriebszeiten mit dem Wegfall des Lärms der Luftwaffe zu rechtfertigen. Und zwar so salopp, als ob sich der Konsum von relativ wenig, sehr hochgradigen Spirituosen während 7 ½ Stunden durch ein Mehrfaches an weniger alkoholhaltigen Getränken, verteilt auf 15 Stunden (07 – 22 Uhr) gesundheitlich schadlos abbauen / ersetzen liesse. Am 9.1.2008 hätte das Mitwirkungsverfahren zum Betriebsreglement, etc. im Nidwaldner Amtsblatt erfolgen sollen. Hätte …! Die Spatzen pfeifen von den Dächern, auch das in den letzten Wochen vom ausserkantonal engagierten Flugplatzmanager im Eilzugstempo durchgepeitschte Aviatik-Dossier weise Kunstfehler auf. Bei den verschiedenen Operateuren herrsche deshalb alles andere als aufgeräumte Stimmung. Ob die durch die Baudirektion Nidwalden angekündigte Infoveranstaltung für die Öffentlichkeit am 23. Januar in Stans stattfindet, steht in den Sternen. Kaum verwunderlich. Denn die Aviatiklobby ist im Erklärungsnotstand.

10.01.2008 / Publikationspanne …

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Die Ankündigung der öffentlichen Auflage bezüglich Betriebsreglement Flugplatz Buochs, Baugesuchen, etc. ist am Mittwoch 9.1.2008 nicht wie geplant im Amtsblatt des Kantons Nidwalden erfolgt. Die Einsprachefrist verschiebt sich damit, und zwar in Abhängigkeit, wann die amtliche Publikation tatsächlich erscheint. Wenn dies am 16.1.2008 geschieht, wäre die neue Einsprachefrist am 15. Februar 2008 (anstelle des 8. Februars).

05.01.2008 / Zu viele Verlierer

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbe-wegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Am 10. Januar 2008 beginnt die öffentliche Auflage des Dossiers Flugplatz Buochs: Aviatisches Betriebsreglement mit Lärmbelastung auf Basis von jährlich 25’000 Flugbewegungen und folgenden Betriebszeiten: -Montag bis Freitag 07 – 22 Uhr – Sa 08 – 20 Uhr und So 10 – 20 Uhr Baugesuche Pistenumzäunung, Neubau Tower und Zelthangare zum Einstellen von Flugzeugen Objektblätter der Sachpläne Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und Militär (SPM) Teilrevision Kantonaler Richtplan. Auflageorte: Gemeindeverwaltungen Buochs, Ennetbürgen und Stans. Eine ungeschönte Bilanz des Vorhabens ergibt, dass es wenige Gewinner und zu viele Verlierer geben wird. Auf der Strecke bleiben die Wohnqualität, der Erholungsraum, das Klima, das beschränkte Gut Grund und Boden, die Natur (vorab das Wild …) sowie die Allgemeinheit der Steuerzahler > Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren! Bis spätestens 8. Februar 2008 sind Einsprachen von Privaten, Verbänden, Korporationen, etc. einzureichen. Wer jetzt seine Interessen nicht wahrnimmt, ist vom weiteren Verfahren (Beschreitung Rechtsweg) ausgeschlossen. Werden Sie SBFB-Mitglied und / oder Gönner. Vielen Dank.