12.12.2007 / 7 «offene Baustellen»

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen). Nicht zur Freude aller betroffenen Akteure wurde in den letzten Wochen das Aviatik-Projekt Buochs vom Luzerner Flugplatzmanager Dr. Kappler voran gepeitscht. Seit neuestem propagiert er gar Flüge für Sawiris-Touristen nach und ab Buochs als «wertschöpfend» (…) für unseren Kanton. Der Gemeinderat Emmen und die Emmer Bevölkerung lehnen Tourismus- und Freizeitflüge auf ihrem Flugplatz rigoros ab. Wacht auf! Die öffentliche Auflage des Betriebsreglements, welches die künftige zivilaviatische Nutzung regelt, ist auf anfangs Januar geplant. Ende Januar soll die Öffentlichkeit an einer Info-Veranstaltung in Aviatik-Euphorie versetzt werden. Es ist unabdingbar, dass die folgenden 7 «offenen Baustellen» dann vertieft behandelt werden: Safety first: Sicherheit Immissionsschutz Freizeitkonzept für Allgemeinheit Künftige Besitzverhältnisse Erschliessung Flugplatz Investitions- und Businessplan Finanzierung und Kostenverteiler Wir wünschen frohe Festtage und ein gefreutes 2008, vor allem gute Gesundheit. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

31.10.2007 / Wird jetzt unsere Region weich geklopft?

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Der SBFB bekennt sich zum Bedarf der Pilatuswerke von jährlich 3’000 – 7’000 Flugbewegungen. Die Arbeitsplätze sind sicherer denn je, und zwar unabhängig der Anliegen, für die der SBFB einsteht. Anfangs Sept. 2007 informierte der NW Regierungsrat, dass Arnold Kappler, Kappler Management AG, Luzern, als “Projektleiter für Entwicklung zivile Nutzung Flugplatz Buochs“ beauftragt wurde. Besonderen Wert lege die Regierung auf die Öffentlichkeitsarbeit (…). Im Pressetext ist erwähnt, dass Kappler in Emmen bereits ein ähnlich gelagertes Projekt betreute. Dabei handelte es sich um den totalen Schiffbruch, dort die Flugbewegungen sowie Betriebszeiten massiv auszuweiten und einen Regionalflugplatz (…) zu installieren. Mit grossem Trara trat die IG Aviatik im Sept. 2000 vor die Presse und präsentierte ihr Projekt ohne Businessplan, jedoch mit vielen Versprechen. Nach genauem Hinschauen regte sich in Emmen Widerstand durch alle Parteien. In einer Volksbefragung wurde das Vorhaben mit 87 % Nein-Stimmen in Emmen deutlich abgelehnt. In unserer Region reibt man sich nun verwundert die Augen und fragt sich, ob Kappler seine zweite Chance bekommt. Es soll sich ja herumgesprochen haben, dass die Nidwaldner nicht so genau hinschauen, wenn es um die Aviatik geht. Der SBFB bleibt für Sie dran. Werden Sie Mitglied und / oder Gönner! Vielen Dank.

25.10.2007 / 10. GV des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs SBFB

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Bekenntnis zum Bedarf der Pilatuswerke Der SBFB bekannte sich an der GV ausdrücklich zum Bedarf der Pilatuswerke von jährlich 3’000 – 7’000 Flugbewegungen. Die Arbeitsplätze sind sicherer denn je. Bedarf der Pilatuswerke Der Bedarf der Pilatuswerke von jährlich 3’000 – 7’000 Flugbewegungen (je 1’500 – 3’500 Starts und Landungen) war an der GV des SBFB unbestritten. Die Arbeitsplätze dieser Unternehmung sind sicherer denn je, und zwar unabhängig von den Anliegen, für die der SBFB einsteht. Im Jahr 2006 fanden auf dem Flugplatz Buochs insgesamt 11’962 zivile Motorflugbewegungen (inkl. Pilatuswerke und Schleppflüge der Segelfluggruppe Nidwalden) statt. Schönfärberische Darstellung Die Frage, wie viel Aviatik unsere Region denn künftig insgesamt tatsächlich brauche, sei bis heute von der Aviatiklobby nicht nachvollziehbar und schlüssig beantwortet, wurde zu Recht festgestellt. Ausgiebig zu reden gab deshalb die Aussage der Aviatiklobby von geplanten jährlich “maximal“ 25’000 Flugbewegungen auf Veranstaltungen dieses Jahres in Stans, Ennetbürgen und Vitznau. Diese Darstellung erweise sich aus verschiedenen Gründen heute schon als schönfärberisch, ja irreführend. Im Koordinationsprotokoll Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) zum Flugplatz Buochs vom Januar 2007 sei nämlich keine Silbe erwähnt von “maximal“ 25’000 Bewegungen, ebenso wenig wie im Raumordnungskonzept vom April 2005. Damit habe sich die Aviatiklobby raumplanerisch sämtliche Optionen gesichert. Der Fluglärm höre jedoch auch bei angeblich eingehaltenen Lärmgrenzwerten der Lärmschutzverordnung nicht am Flugplatzrand auf. Denn die über den Tag und das Jahr gemittelt gerechneten und damit verwässerten Lärmwerte entsprächen nicht dem tatsächlichen Empfinden der Betroffenen. Grundsätzlich gilt ferner, dass sich die Anzahl der Flugbewegungen bei einmal genehmigter Lärmmenge mit jedem Dezibel, das an lärmtechnischem […]

30.05.2007 / Die Doppelmoral der Flugplatzbetreiber

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Nun ist es also wieder so weit. Die Bevölkerung um den Flugplatz Buochs kann sich auf die 7. Breitling Akrobatiktrainings mit tschechischen Militärjets gefasst machen. Zum Vergnügen einiger weniger gibt es massiv mehr Lärm für ALLE, 200 Tonnen CO2-Emissionen und erhöhte Unfall-Risiken. Die Tragödien von Ramstein 1988, Bratislava 1999, Lwiw 2002, etc. scheinen alle vergessen. Das nächste Drama ist nur eine Frage der Zeit. Und spätestens dann sind wie immer alle klüger, auch die Gemeinderäte, die die Unterschreitung der Mindestflughöhen auf 50 / 100 m über Flugplatzgrund erneut in Kauf nehmen und dem Akrotraining zugestimmt haben. Die Flugplatzbetreiber nannten an der März-Infoveranstaltung in Ennetbürgen das Kind beim Namen: “der Breitling-Event spült so richtig Geld in die Kasse!“. Die gleichen Leute wollen Flugbetrieb bis 22 Uhr und am Wochenende und fordern eine ultimative Umzäunung der Hauptpiste. Notabene finanziert mit Steuergeldern. Fazit: Wenn es um die eigene Sicherheit des (Freizeit-)-Flugbetriebes am Boden geht, wird so getan, als ob es eine absolute Sicherheit gäbe; mitzahlen darf die Allgemeinheit. Dagegen spielt die Sicherheit in der Luft aufgrund erheblicher Akrobatik-Risiken und möglichen fatalen Folgen für die Bevölkerung eine Nebenrolle. Hauptsache, Breitling spült einige Zehntausender in die Kasse der Airport Buochs AG.

29.05.2007 / Sachplan Militär (SPM) – öffentliche Mitwirkung vom 4.6. – 3.7.2007

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Vom 4. Juni bis 3. Juli 2007 geht der landesweit überarbeitete Sachplan Militär (SPM) als Entwurf in die öffentliche Mitwirkung. Dabei handelt es sich um Anpassungen und die Fortschreibung 2007. Der SPM beinhaltet unter anderem auch die Objektblätter zu den verschiedenen Militärflugplätzen. Wie dem SBFB aus dem zuständigen Bundes-Departement bekannt ist, erfolgt die öffentliche Mitwirkung zum Objektblatt SPM Militärflugplatz Buochs zusammen mit den übrigen Unterlagen zur zivilaviatischen Mitwirkung zu späterem (…)  Zeitpunkt. Im Klartext: die öffentliche Auflage des zivilen Betriebsreglements zum Flugplatz Buochs, etc. findet voraussichtlich nicht wie geplant im 2. Quartal 2007 statt und verschiebt sich erneut. Es steht jedoch jedermann/-frau frei, sich bereits innerhalb der oben erwähnten Vernehmlassungsfrist zum Objektblatt SPM Militärflugplatz Buochs schriftlich zu äussern. Der überarbeitete Sachplan Militär setzt das Stationierungskonzept der Armee raumplanerisch um und ersetzt die beiden heute gültigen Dokumente «Sachplan Waffen- und Schiessplätze vom 19. August 1998» und «Sachplan Militär vom 28. Februar 2001». Verfahren Privatpersonen sowie Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts können sich zum Sachplanentwurf schriftlich bis spätestens 3.7.2007 äussern. Nach Ablauf der öffentlichen Mitwirkung sowie der Anhörung der Behörden wird der Sachplanenwurf durch den Bundesrat verabschiedet. Auflageorte Gemeindeverwaltungen in Nidwalden: Ennetbürgen, Ennetmoos und Stans, sodann unter anderem in Luzern und Vitznau Raumplanungsfachstellen der Kantone Generalsekretariat VBS, Raum und Umwelt VBS, Maulbeerstrasse 9, 3003 Bern Internet: http://www.vbs.admin.ch/de/themen/raumplanung-immobilien/sachplan-militaer.html (Aufschaltung am 4. Juni 2007)  

24.04.2007 / Zeit zum Umdenken!

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Die Aviatiklobby hat mit der geplanten Ausweitung auf jährlich 25’000 Flugbewegungen und Zeiten von 07 bis 22 Uhr samt Wochenendbetrieb jegliche Bodenhaftung verloren. Bis heute blieb eine Antwort aus, wie viel Luftfahrt die Region denn tatsächlich braucht. Und noch weniger wurde je über die ganzheitlichen finanziellen Dimensionen, die auf die Steuerzahler zukommen dürften, informiert. Höchste Zeit also, der Allgemeinheit reinen Wein einzuschenken. 20 Mio. Fr. Investitionen Was angedacht ist, hat gemäss Schätzung des SBFB Gesamtinvestitionen von rund 20 Mio. Franken zur Folge, ohne Kosten nach dem nächsten Hochwasser. Nachdem der Bund überzählige Immobilien (Pisten, Rollwege, etc.) im befestigten Zustand zu verkaufen pflegt, belaufen sich allein die Rückbaukosten, die beim Käufer anfallen, auf einen zweistelligen Mio.-Betrag. Lösungsvorschlag Die  Situation legt den Schluss nahe, die bisherige Planung umgehend auf das volkswirtschaftlich relevante Mass zuzuschneiden. Konkret auf den Bedarf bestehender Aviatik-Unternehmen (Pilatus, RUAG etc.): Montag – Freitag, 08 – 12 und 13.30 – 17/18 Uhr. So sollte die Sicherheit am Boden für die 6’000 – 8’000 Flugbewegungen mit personellen Mitteln erreicht werden können. Teure Umzäunungen und Umparzellierungen der Landwirte könnten umgangen werden und Realersatz für Land wäre – so überhaupt – nur noch geringfügig nötig.

23.03.2007 / «Hunter»-Strategie nach Nidwaldner Art

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Die einstigen Steuervorteile schmelzen wie ewiges Eis durch den Klimawandel. Im neuen Finanzausgleich ist Nidwalden ab 2008 Nettozahler; damit gleicht sich das Steuerniveau interkantonal weiter an. Einmaliges Wohnparadies Was jedoch bleibt, ist die volkswirtschaftliche Bedeutung unseres Wohnparadieses. Es sei denn, die Aviatiklobby halte an der wahnwitzigen Ausweitung auf jährlich 25’000 Motor-Flugbewegungen (2001-2005:  durchschnittlich 9’920 zivile Bewegungen pro Jahr) und Betriebszeiten von 07 – 22 Uhr fest. Mit dem Resultat, dass unser einzigartiger Standortfaktor aufs Spiel gesetzt, Immobilienwerteinbussen in Kauf genommen sowie der Baubranche Schaden zugefügt wird. Lockruf nach Zürich Nidwaldens Wirtschaftsförderung setzt auf “tiefe Steuern“ und “zivilaviatische Mitbenützung“. In der “NZZ vom Sonntag“, 4.3.07, hebt der kantonale Wirtschaftsförderer hervor, die Region habe mit Buochs den einzigen (…) Flugplatz, auf dem Business-Jets landen können. Und bietet sich damit lauthals zur Übernahme von externen Flugbewegungen an! Irgendwie müssen sie ja aufgefüllt werden, die 25’000. Kloten will den Privatflugverkehr seit Jahren auslagern. Der Nidwaldner Lockruf nach (vermögenden) Business-Jet-Fliegern ist unüberhörbar. Seltsame Blüten, die der Steuerwettbewerb neuerdings zulasten unserer Wohnqualität treibt.

07.03.2007 / Buochs – Aletschgletscher

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Ja – endlich haben es (fast) alle begriffen, dass der Klimawandel in vollem Gange ist, sich auch in unserer Region auswirkt und die CO2-Emissionen daher dringend massiv gesenkt werden müssen. Der Uno-Klimabericht hat weltweit eine sehr grosse Besorgnis ausgelöst. Breitling Dreckschleudern In den letzten Jahren wurde auf dem Flugplatz Buochs die Freizeit-/Tourismus- und Eventfliegerei gefördert, als finde der Klimawandel nicht statt. Umweltverschmutzer ersten Ranges ist der Breitling Akrobatikanlass mit Albatros L-39 Militärjets und russischen Sukhoi. Dabei werden während einigen Tagen gegen 200 Tonnen CO2 ausgestossen. Zum Plausch von einigen wenigen, die für weitere jährlich rund 50 Breitling-Anlässe ihre Akrobatiktrainings hier abhalten. Dieser Klimaerwärmung nicht genug! Neu werden ab Buochs auch Rundflüge mit Gletscherlandungen angeboten, nach dem Motto: «Fliegen wir hin, solange sie noch da sind». 30 Fr. Subvention je Flugbewegung Aufgrund des Breitling-CO2-Ausstosses verpufft der Nutzen der ökologischen Fördermassnahmen des Kantons im Bereich Bauen/Heizen (2006: 210’000 Franken). Neu soll die Freizeit-/Tourismus- und Eventfliegerei mit jährlich 250’000 Franken als Beitrag an den defizitären Flugbetrieb der Airport Buochs AG noch mit je rund 30 Steuerfranken pro Start und Landung subventioniert werden. Paradox!