27.06.2005 / Ein toter Pilot und eine schwer verletzte Drittperson sind genug

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Der sehr tragische Absturz vom 13.1.2005 mit fliegerisch unbeteiligter Drittperson auf dem Flugplatz Buochs anlässlich einer höchst riskanten Akrobatiknummer von zwei PC-21 scheinen das BAZL und verschiedene Nidwaldner Bewilligungsgremien wenig beeindruckt zu haben. Noch liegt nicht einmal der Abschlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BfU) vor, und bereits schreitet man in Nidwalden zur Tagesordnung. An Geringschätzung der Betroffenen und ihrer Angehörigen ist dies kaum zu überbieten. Unter dem Deckmantel einer internationalen Händlerveranstaltung findet in Buochs erneut ein mehrtägiges Training der Breitling Akrobatik Crew statt. Und wiederum mit Sonderbewilligung des BAZL zur Unterschreitung der Mindestflughöhen direkt über dem Flugplatz wie schon im letzten Jahr. Das BAZL weigerte sich, dem SBFB eine Kopie der diesjährigen Spezialbewilligung zuzustellen. Mit höchst fragwürdiger Begründung. Medienmitteilung vom 27.06.2005

07.06.2005 / Private Sammelklage, auch für Nicht-Mitglieder

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Der parteipolitisch neutrale SBFB wehrt sich rigoros gegen die geplante massive Ausweitung des Betriebsumfanges auf dem Flugplatz Buochs und die absehbaren enormen Beeinträchtigungen der Nidwaldner Wohnqualität samt allen Folgen (Wertverlust von Immobilien, Abwanderung und Fernbleiben von Steuerzahlern, etc.). Von den aktuellen Nidwaldner Flugplatzplänen wird auch die Wohnqualität attraktiver ausserkantonaler Gemeinden deutlich spürbar beeinträchtigt werden. Unter der Federführung des SBFB laufen deshalb derzeit die Vorbereitungen für eine private Sammelklage, der sich auch Nicht-Mitglieder anschliessen können. Zeitsparend – preiswert – verfahrensökonomisch. Medienmitteilung vom 07.06.2005

06.05.2005 / Schutzverband schlägt Alarm

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Am 19. April genehmigte die Nidwaldner Regierung das Raumordnungskonzept (ROK) des Militärflugplatzes Buochs (siehe Medienmitteilung vom 29. April). Sehr zum Missfallen des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs SBFB, weil es die Regierung unterlassen hat, das ROK in den entscheidenden Bereichen, die die Wohnqualität Nidwaldens massiv tangieren, zu korrigieren und anzupassen. Verdreifachung der zivilen Flugbewegungen heisst unter anderem das Ziel! Spätestens heute wissen wir zudem, zu welchem Nennwert Aussagen der Aviatiklobby zu nehmen sind. Der SBFB wehrt sich rigoros gegen die absehbaren enormen Beeinträchtigungen des Nidwaldner Wohnraumes samt allen Folgen (Wertverlust von Immobilien, Abwanderung und Fernbleiben von Steuerzahlern, etc.). Negativ betroffen sind von den aktuellen Nidwaldner Flugplatzplänen aber auch attraktive Wohngebiete ausserkantonaler Gemeinden, die vom Engagement des Schutzverbandes Buochs profitieren. Medienmitteilung vom 06.05.2005

18.02.2005 / SBFB fordert die Behebung von Sicherheitsdefiziten

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Aufgrund verschiedener Entwicklungen auf und über dem Flugplatz sowie entsprechenden Reaktionen von Anwohnern war es für den Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs absehbar, dass es früher oder später zu folgenschweren Unfällen kommen musste. Deshalb intervenierte der Schutzverband bereits verschiedentlich mit Vehemenz bei der obersten Luftfahrtaufsichtsbehörde. Mit Nachdruck fordert der SBFB jetzt vom BAZL erneut im Interesse der öffentlichen Sicherheit den schnellen Erlass mehrerer Auflagen für den Flugplatz Buochs, bevor der dritte Super-Gau innert Kürze Tatsache ist. Gefordert werden unter anderem: ein grundsätzliches Verbot von Akrobatikflügen im gleichzeitigen Flugverband von zwei oder mehreren Maschinen (Trainings der Kunstflugstaffel der Patrouille Suisse eingeschlossen) ein grundsätzliches Verbot für jegliche private Akrobenützer mit der einzigen Ausnahme der Pilatus Flugzeugwerke AG unter Einhaltung der Mindestflughöhe von 500 m über Grund, direkt über dem Flugplatz. Medienmitteilung vom 18.02.2005