13.07.2011 / Breitling-Verstösse …

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Die Breitling-Bewilligung 2011 beinhaltete diverse, strikt einzuhaltende Auflagen des BAZL. Doch die SBFB-Bilanz zeigt, dass es mehrfache Verstösse gab. Und die zwei BAZL-Inspektoren grosszügig wegsahen und weghörten.

Es wurden 9 Flugtage definiert. Nicht aber das Weekend vom 2./3. Juli. Im Gegensatz zur rücksichtsvollen Patrouille Suisse, die erst am Montag, 4. Juli von der Airpower11 aus Zeltweg nach Emmen zurück flog, konnten es die Breitling-Plaggeister nicht lassen, bereits am frühen Samstagabend, 2. Juli nach Buochs zurück zu kehren.

Es wurde auch verfügt, dass von den Doppeldeckern, den ach so niedlich genannten Angels, ab 11.30 Uhr eine zweistündige Mittagspause zu respektieren sei. Und, dass ab 16.30 Uhr der Breitling-Flugverkehr einzustellen sei. Da versagten die Breitling-Uhren verschiedentlich.

Ganz heiss auch die Szene, als am 30.6.11 um 15.40 Uhr zwei Doppeldecker Richtung Westen starteten, während sich eine Maschine aus Westen auf dem Anflug befand. Ein Frontal-Crash hätte gerade noch gefehlt! Glück gehabt, Jungs!

Wenn sich Flugzeuge mit 3 – 5 Metern Abstand im Verband befinden, ist dies Flugakrobatik. Solche Manöver über bewohntem Gebiet wie über allen drei Flugplatzgemeinden erfolgt, sind verboten, und zwar unabhängig der Flughöhe!

Wenn ein Autofahrer Regeln verletzt, wird er gebüsst und bei grösseren Übertretungen strafrechtlich verfolgt. Für eine saftige Busse braucht man als Autofahrer noch keine Menschen zu gefährden und auch nicht widerrechtlich zu belästigen. Wie unabhängig, sprich wie unverbandelt das BAZL ist, wird sich zeigen, wenn es nun um luftpolizeiliche Sanktionen geht.