08.06.2010 / Breitling-Jet-Heulerei

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre benötigte die Pilatus 4’300, im Rekordjahr 2004 deren 6’217.

Im Berner Oberland fordern lärmbelästigte Anwohner sowie Tourismus- und Gastronomiekreise vehement eine durchgehende militärische Jet-Flugpause während 4 Monaten im Sommer.

Und in Nidwalden? In den letzten Jahren wurden von den Gemeinderäten Buochs, Ennetbürgen und Stans sowie der NW Regierung regelmässig ohrenbetäubende zivile Breitling-Akrobatiktrainings mit dem tschechischen Militär-Jet Albatros L39 zur schönsten Zeit des Jahres bewilligt. Von den gleichen Kreisen notabene, die den Lärm der Autobahn beklagen und einen «Flüsterbelag» auf der A2 fordern. Paradox und unglaubwürdig! Auch den Autobahn-Anwohnern ist natürlich Ruhe zu gönnen.

Der Breitling-Jet-Heulerei der letzten Jahre nicht genug, kommt es vom 20.-25.6. und vom 28.6.-2.7.10 zu einer weiteren Auflage des Akrobatik-Trainingscamps in Buochs. Eine Zumutung sondergleichen, nicht zuletzt auch aus Sicht der Risiken für die Bevölkerung!

Auf der Webseite der Airport Buochs AG war der Kalender der terrestrischen und aviatischen Veranstaltungen auf dem Buochser Rummelplatz stets einsehbar. Dieser Kalender wurde nun kurzerhand entfernt. Mit System. Offensichtlich soll die Bevölkerung im Dunkeln gehalten und Belästigungen aller Art als Überraschungscoup erdulden. Und das Vergnügen von Wenigen gleich noch mit Steuergeldern der Allgemeinheit in Millionenhöhe finanzieren!