29.06.2011 / Breitling Apéro Riche

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Der SBFB ist die einzige Institution, die sich seit Jahren konsequent für den Schutz der Bevölkerung vor unnötiger, höchst riskanter Akrobatikfliegerei auf dem Flugplatz Buochs einsetzt.

Zur Reduktion des Defizits der Airport Buochs AG werden Veranstaltungen aller Unart zugelassen. So nun erneut das höchst riskante Akro-Training, für das Breitling mit einer Sonderbewilligung zur Unterschreitung der Mindestflughöhe über dem Flugplatzgelände  – nur 150 / 50 m über Grund –  der rote Teppich ausgerollt wird.

Die Unterschreitung der Mindestflughöhe über dem Flugplatzgelände hat im viel zu engen Tal zur Folge, dass Formation und Auflösung der Akrofiguren immer wieder ausserhalb des Flugplatzes erfolgen, wo wegen der enormen Geschwindigkeiten entweder die Akro Mindestflughöhe von 500 m über unbewohntem Gebiet nicht eingehalten werden kann oder Akroflüge unzulässigerweise über bewohntem Gebiet erfolgen.

Ein Geschäftsmodell, das auf dermassen riskanten und belästigenden Veranstaltungen aufbaut, ist definitiv untauglich. Und wird spätestens nach einem Crash über bewohntem Gebiet ein für allemal abgestellt. Dann, wenn wie immer alle gescheiter sind. Dann, wenn Versicherungsleistungen das unsägliche Leid nicht zu beseitigen vermögen. Dann, wenn nur noch zur Debatte steht, wer in der betroffenen Gemeinde die politische Verantwortung trägt.

Daran vermag auch der Apéro Riche am 30. Juni, zu dem die Nidwaldner Wirtschaftsförderin (…) im Namen und Auftrag von Breitling einen erlauchten Kreis von lokalen Gästen eingeladen hat, nichts zu ändern. Also dann: Prosit auf das Akro-Risiko der Anwohner!