15.01.2008 / Aviatiklobby im Erklärungsnotstand

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre waren es rund 4’300 (Rekordjahr 2004 mit 6’217 Bewegungen).

Im Erklärungsnotstand bemühte sich die Aviatiklobby am 8.1.08 einmal mehr, die geplante massive Ausweitung der Flugbewegungen – Verdreifachung der vor Jahren gemachten Versprechen – und die Verdoppelung der allgemeinen Flugbetriebszeiten mit dem Wegfall des Lärms der Luftwaffe zu rechtfertigen.

Und zwar so salopp, als ob sich der Konsum von relativ wenig, sehr hochgradigen Spirituosen während 7 ½ Stunden durch ein Mehrfaches an weniger alkoholhaltigen Getränken, verteilt auf 15 Stunden (07 – 22 Uhr) gesundheitlich schadlos abbauen / ersetzen liesse.

Am 9.1.2008 hätte das Mitwirkungsverfahren zum Betriebsreglement, etc. im Nidwaldner Amtsblatt erfolgen sollen. Hätte …!

Die Spatzen pfeifen von den Dächern, auch das in den letzten Wochen vom ausserkantonal engagierten Flugplatzmanager im Eilzugstempo durchgepeitschte Aviatik-Dossier weise Kunstfehler auf. Bei den verschiedenen Operateuren herrsche deshalb alles andere als aufgeräumte Stimmung.

Ob die durch die Baudirektion Nidwalden angekündigte Infoveranstaltung für die Öffentlichkeit am 23. Januar in Stans stattfindet, steht in den Sternen. Kaum verwunderlich. Denn die Aviatiklobby ist im Erklärungsnotstand.