23.06.2010 / Ausgetrickst und über den Tisch gezogen

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Der SBFB anerkennt die für die Leistungsfähigkeit der Pilatuswerke notwendigen Flugbewegungen; im Durchschnitt der letzten Jahre benötigte die Pilatus 4’300, im Rekordjahr 2004 deren 6’217. Dafür reicht eine schlanke Basis-Infrastruktur eines Werkflugplatzes vollauf!

Himmeltraurig: Nicht einmal ansatzweise gaben sich die Bürgerlichen des Nidwaldner Landrats Rechenschaft, welche Sachzwänge sie am 9.6.2010 mit den im Blindflug abgenickten Flugplatz-Krediten über 6.8 Mio. CHF auslösten.

Allein aufgrund der nachstehenden wichtigsten Folgekredite, die in den kommenden Jahren salamirädliweise zu erwarten sind, muss sich die Bevölkerung gelinde formuliert ausgetrickst und über den Tisch gezogen vorkommen:

  • ca. 15 Mio. für Rückbau / Renaturierung der zweiten Piste, Rollwege, etc.
  • ca. 10 Mio. für die Erneuerung des höchst desolaten 90-jährigen Flugplatz Entwässerungssystems mit erheblichen Risiken für das Grund- und Trinkwasser! Stichwort: genereller Entwässerungsplan (GEP) des Bundes, vertraulich klassifiziert und unter Verschluss der Armasuisse, Bern!
  • ca. 7.5 Mio. für die Erschliessung der Flugplatzsüdseite mit einer neuen Brücke über die Engelbergeraa (Quelle: Ingenieure Slongo Röthlin Partner AG, Stans; Studie im Auftrag der Politischen Gemeinde Buochs)
  • ca. 5 Mio. für ein neues Gebäude, auf das die Kanzel des jetzt neu geplanten Towers später  (…) verlegt werden soll; Ort und Zweck des Gebäudes unter Verschluss!
  • weitere happige Millionen für die Flugplatz-Übernahme Teil 2 (Hauptpiste, weitere Rollwege, technische Anlagen Kontrollturm, etc.).