05.07.2011 / Akro-Trainingslager

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Der SBFB ist die einzige Institution, die sich seit Jahren konsequent für den Schutz der Bevölkerung vor unnötiger, höchst riskanter Akrobatikfliegerei auf dem Flugplatz Buochs einsetzt.

Nach der ersten Akro-Trainigswoche sind sie wieder zurück. Die Breitling-Jets und Doppeldecker. Von der Show mit dem sinnigen Namen Airpower11 in Zeltweg vom 1./2. Juli. Zurück im Trainingscamp Buochs. Wo ihnen während einer weiteren Woche gefährlich nahe an den Siedlungsgebieten Akro-Trainings gestattet werden.  Für ein paar windige zehntausend Franken. Zum Vergnügen von Wenigen. Mitten in der Ferienzeit. Auf dass die nächste Hauptprobe vom 10. Juli an der Air Show in Saint Yan / F gelinge.

Ganz im Gegensatz zum Flugplatz Buochs befinden sich die Siedlungsgebiete der Nachbargemeinden um den Flugplatz Zeltweg in einer erheblichen Distanz. Sowohl in der westlichen als auch östlichen Pistenverlängerung gibt es dort auf einer Länge von je ca. 2.6 km keine bewohnten Gebiete. Ebenso wenig wie nördlich der Piste auf einem Streifen in der Breite von ca. 1.5 km, wo ebenfalls nur Landwirtschaftsland ist.

10’700 zivile MOTOR-Flugbewegungen (somit ohne die immissionsfreien Bewegungen der Segelflugzeuge) wurden im Durchschnitt der letzten zehn Jahre auf dem Flugplatz Buochs registriert. Allein im 2010 wurden von den rund 20 Maschinen der Breitlingflotte innert 2 Wochen gegen 2’400 Flugbewegungen  – also rund 20 % der Jahresbewegungen –  gebolzt! 

Damit nehmen die Bewilligungsinstanzen nicht nur eine erhebliche Gefährdung der Bevölkerung durch die Akro-Fliegerei in Kauf, sondern auch, dass diese Region als Lärm-Hotspot Vierwaldstättersee zementiert wird. Definitiv ein untaugliches Geschäftsmodell!